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Sofia: Ein Mix aus Ostblock-Romantik und Moderne

In Bulgariens Hauptstadt Geschichte, Streetart & gute Restaurants entdecken
Nachtansicht der Nationalversammlung und der Alexander Nevski Kathedrale in Sofia, Bulgarien
Nationalversammlung und Kathedrale in Sofia © trabantos / Shutterstock.com

Mit dem Ende des Kommunismus begann in Sofia ein aufregender Wandel. Längst hat die quirlige Balkan-Metropole einen Fuß in die westliche Moderne gesetzt. Gleichzeitig ist das Erbe aus Sowjet-Zeiten an vielen Ecken nach wie vor präsent. Aktuell zählt ein Urlaub in Sofia noch zu den Geheimtipps unter den Städtereisen - dabei gibt es in der hippen Millionenstadt mit ihren historischen Sehenswürdigkeiten, allmählich zerfallenden Plattenbauten und teuren Mode-Boutiquen am Vitosha-Boulevard so viel zu entdecken und zu erleben.

Sightseeing, Parks & Nostalgie

In Sofia treffen auf dem Platz "Toleranz-Dreieck" die Weltreligionen aufeinander. Hier können Sie Kirchen, Moscheen und Synagogen besichtigen. Nehmen Sie sich außerdem Zeit für die schönen Parks in Sofia und halten Sie die Augen offen nach nostalgischen Hinguckern wie den Stelzenhäuschen an großen Kreuzungen. Hier werden die Ampeln manuell auf Rot oder Grün gestellt.

Kreuz und quer durch Sofia - am besten mit dem ÖPNV

Eine Sightseeing-Tour zu den Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum unternehmen Sie dank überschaubarer Entfernungen am besten zu Fuß. Ansonsten kommen Sie in Sofia und Umgebung sehr gut mit dem ÖPNV an Ihr Ziel. Praktisch dabei: Die Fahrkarten gelten gleichermaßen für U-Bahn, Straßenbahn und Bus. Bezahlen können Sie bargeldlos mit Karte oder Sie kaufen ein klassisches Papierticket. In jedem Fall checken Sie im Verkehrsmittel beim Einsteigen am blauen Lesegerät ein. Neben Kurzzeit-Tickets gibt es Tages- oder Mehrtageskarten - letztere aber nicht am Automaten, sondern nur an den Schaltern in den Metrostationen und an den Kiosken mit einem "C" auf blauem Grund.

Neben 4 U-Bahn-Linien besitzt Sofia 14 Straßenbahnlinien. Viele Straßenbahnen bieten modernen Komfort, andere fahren mit nostalgischem Charme durch die Stadt. Dasselbe gilt für die Busse in Sofia. Das Busnetz deckt das ganze Stadtgebiet hervorragend ab und reicht bis in die Außenbezirke und das Umland. Ergänzt wird das Linienbussystem im südlichen Teil von Sofia durch Trolleybusse.

Dazu verkehren für noch mehr Flexibilität viele Taxis in Sofia oder Sie leihen für einen aktiven Städtetrip Fahrräder. Möchten Sie mehr von Bulgarien sehen, ist ein Mietwagen eine gute Option.

Kultur & Sehenswürdigkeiten
Das Zentrale Mineralbad Sofias in Bulgarien
Zentrales Mineralbad in Sofia © SilvanBachmann / Shutterstock.com

Ein guter Startpunkt für den Besuch von Sofias Sehenswürdigkeiten ist das neoklassizistische Nationaltheater "Iwan Masow" - die renommierte Spielstätte für Oper und Theater. Das Meisterwerk der Wiener Architekten Helmer und Fellner mit seiner dekorativen Fassade ziert sogar bulgarische Geldscheine. Dagegen versteckt sich die Rotunde des Heiligen Georg, eine von Ruinen umgebene kleine Backsteinkirche aus dem Jahre 300, vergleichsweise bescheiden in einem Innenhof. Unbedingt sehenswert ist auch das Zentrale Mineralbad, das an der Stelle eines ehemaligen Hammams 1913 im neobyzantinischen Stil erbaut wurde. Aus dem Brunnen sprudelt noch immer Thermalwasser, im Inneren des Gebäudes befindet sich heute aber ein Museum zur Stadtgeschichte. Außerdem zählen zu Sofias Sehenswürdigkeiten einige beeindruckende Gotteshäuser wie die Russische Kirche Sweti Nikolaj oder die Kathedrale Sweta Nedelja.

Die Top 5 Wahrzeichen von Sofia sind:
Banja-Baschi-Moschee in Sofia in Bulgarien
Banja-Baschi-Moschee in Sofia © Boyan Georgiev Goergiev / Shutterstock.com
  1. Die Alexander-Newski-Kathedrale: Der Sakralbau aus den 1880er-Jahren darf mit Platz für 10.000 Besucher gerne als "monumental" bezeichnet werden.

  2. Der Nationale Kulturpalast: Mit dem größten Kongress- und Veranstaltungszentrum Osteuropas besitzt Sofia ein weiteres gigantisch anmutendes Gebäude.

  3. Archäologischer Komplex Antikes Serdica: Rund um die U-Bahn-Station Serdica wird das römische Erbe Sofias greifbar. Neben Ausgrabungen gibt es Vitrinen mit Fundstücken direkt in einer Unterführung. Dazu bietet das spektakuläre Glasdach der Metro-Station spannende Foto-Perspektiven.

  4. Die Banja-Baschi-Moschee: Sofias einzige aktive Moschee kann außerhalb der Gebetszeiten besichtigt werden. Sie stammt aus der Zeit der osmanischen Herrschaft im 16. Jahrhundert.

  5. Das Parlament Narodno Sabranie: Über dem Eingang des cremeweißen Neorenaissance-Baus prangt der Leitspruch der bulgarischen Nationalversammlung "In der Einheit liegt die Stärke".
Lust auf was Grünes? Das sind die besten Parks in Sofia:
Stadtgarten am Nationalen Kulturpalast in Sofia in Bulgarien
Stadtgarten am Nationalen Kulturpalast in Sofia © trabantos / Shutterstock.com
  1. Der South Park: Rund um den Nationalen Kulturpalast ist auf 1,48 km² Platz für ein weit verzweigtes Wegenetz, kleine Wäldchen, Spielplätze und Cafés.

  2. Borisova Gradina: Der nach Zar Boris III. benannte Park ist der älteste Park Sofias. Durch schattige Alleen gelangen Sie unter anderem zum Wasserlilienteich und zum Ariana-See.

  3. Der Stadtgarten: In der zentral gelegenen Parkanlage finden Sie kleine Cafés und bunte Blumenrabatten und können Schachspielern über die Schulter schauen.
Panorama der sieben Seen im Rila-Gebirge nahe Sofia in Bulgarien
Blick auf die sieben Seen im Rila-Gebirge nahe Sofia © Evgeni Fabisuk / Shutterstock.com

In einem längeren Urlaub in Sofia bleibt außerdem Zeit für spannende Tagestouren ins Umland. Im etwa 90 Kilometer südlich gelegenen Rila-Gebirge entdecken Sie die höchsten Gipfel des Balkans und das Rila-Kloster. Als eines der weltweit größten orthodoxen Klöster gehört es zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nur zwei Stunden Fahrt trennen Sofia von Bulgariens zweitgrößter Stadt Plowdiw. Die liegt sehr malerisch auf mehreren Hügeln und erwartet Sie mit zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten wie dem antiken Amphitheater von Philippopolis.

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Diese Top 5 Aktivitäten machen aus Ihrem Städtetrip ein unvergessliches Erlebnis:
Red Flat - authentisch eingerichtete Wohnung in Sofia zu Zeiten der Sowjetunion in den 1980er Jahren
Red Flat - Wohnung in Sofia zu Zeiten der Sowjetunion © Martina Sgorlon / Shutterstock.com
  1. Trekking im Vitosha-Gebirge: Der "Hausberg" Sofias liegt gerade einmal zehn Kilometer südlich des Stadtzentrums und ist auch mit dem Bus gut zu erreichen. Verschiedene Wanderwege erschließen den Naturpark und führen bis auf den 2.290 Meter hohen Gipfel Tscherni vrah. Im Winter verwandelt sich das Vitosha-Gebirge in ein beliebtes Skigebiet.

  2. Feiern in der Nationalbibliothek: Direkt in diesem altehrwürdigen Gebäude befindet sich einer der angesagtesten Nachtclubs von Sofia. Im "Once Upon a Time Bibliotheka" werden am Wochenende jede Menge köstliche Cocktails getrunken und die Tanzfläche ist bis in die Morgenstunden immer gut gefüllt.

  3. Streetart-Tour durch Sofia: Überall in der Stadt begegnen Ihnen Graffiti und Murals. Eine geführte Streetart-Tour bringt Sie direkt zu den spannendsten Spots wie der Tsar Ivan Shishman Straße. Am Ende der Tour wissen Sie auch, warum die oft recht eigenwillig besprühten Stromkästen in Sofia längst Kultstatus genießen.

  4. Flanieren auf dem Vitosha-Boulevard: Tagsüber Einkaufsstraße, abends Ausgehmeile - auf dem Vitosha-Boulevard pulsiert das Leben Tag und Nacht. Mit Bänken, Laternen und Kiosks im Jugendstil erinnert die Fußgängerzone an Boulevards in Paris oder London - wäre da nicht die fantastische Aussicht auf das nahe Vitosha-Gebirge.

  5. Eine Zeitreise ins kommunistische Bulgarien machen: In der Red Flat fühlen Sie sich zurückversetzt ins Bulgarien der 1980er-Jahre. Die Wohnung ist absolut authentisch mit originalen Möbeln und Haushaltstechnik eingerichtet. Ein Audio-Guide lässt den Alltag der Menschen in der Sowjetunion lebendig werden.
Essen & Trinken
Bulgarische Kartoffelmoussaka mit Joghurt
Bulgarische Kartoffelmoussaka mit Joghurt © tolobalaguer.com / Shutterstock.com

Die typisch bulgarische Kulinarik ordnet sich irgendwo zwischen türkischer, griechischer und osteuropäischer Küche ein. Auch ein Hauch Österreich ist dabei. Viele traditionellen Rezepte beinhalten sonnengereiftes Gemüse und Milchprodukte wie den dickflüssig-cremigen Joghurt kiselo mljako.

Das Nationalgericht Bulgariens ist die schmackhafte Bohnensuppe Bob Tschorba. Sie kommt sowohl als Vorspeise als auch als Hauptgericht auf den Tisch. Überhaupt starten die Bulgaren die Hauptmahlzeit gerne mit einer Suppe. An heißen Sommertagen darf es gerne die kalte Joghurtsuppe Tarator mit Gurken, Knoblauch, Dill und Walnüssen sein. Alternativ wird Ihnen der beliebte Schopska-Salat mit Tomaten, Gurken, Paprika, Zwiebeln und dem typisch bulgarischen Schafskäse Sirene serviert.

Zu den Hauptspeisen, die Sie unbedingt probieren sollten, gehört der Eintopf Kavarma mit zarten Fleischstückchen, Gemüse und einer Vielzahl an Gewürzen. Bei den gegrillten Kebaptsche handelt es sich um herzhaft gewürzte Hackfleischröllchen, ähnlich Cevapcici. In den gefüllten Wein- oder Kohlblättern Sarmi steckt eine Füllung aus Reis oder Hackfleisch. Und auch in Bulgarien mag man Moussaka. Den Unterschied zur griechischen Variante des Kartoffelauflaufs macht eine Joghurt-Ei-Decke.

Zum Nachtisch dürfen Sie sich auf das unverkennbar mit Baklava verwandte Blätterteiggebäck kadaif oder Palatschinken freuen. Wer es weniger süß mag, bestellt Joghurt mit Früchten.

Auf der Getränkekarte finden Sie oft eine Auswahl an guten bulgarischen Bieren und lokalen Weinen. Auch Ayran wird in Sofia gerne getrunken, ebenso wie der Schnaps Raki. Der wird als Aperitif üblicherweise schon zu Salat oder Suppe gereicht.

Der perfekte Ort, um in Sofia landestypisch Essen zu genießen, ist das mehr als 100 Jahre alte Restaurant Pod Lipite. In den Topf oder die Pfanne kommen dort fast ausschließlich Produkte vom eigenen Bauernhof. Neben dem recht rustikalen Gastraum lädt im Sommer ein großer Außenbereich zum Verweilen ein. Wer ein modernes Ambiente und elegante Variationen der bulgarischen Küche bevorzugt, ist im Restaurant MoMa an der richtigen Adresse. Auch hier liegt der Fokus auf regionalen und saisonalen Zutaten und hochwertigen bulgarischen Weinen. Sie speisen in puristischer Atmosphäre mit fantastischer Aussicht auf die Stadt.

Shopping Tipps
Ein typisches Souvenir in Sofia: Bulgarisches Rosenöl. 
Typisches Souvenir in Sofia: Bulgarisches Rosenöl © Ju1978 / Shutterstock.com

Erfreulich günstige Preise machen nicht nur Restaurantbesuche, sondern auch das Shopping in Sofia zu einem unbeschwerten Vergnügen. Mit dem Vitosha-Boulevard und der 1,5 Kilometer langen Graf Ignatiev Straße besitzt Sofia zwei große Shopping-Meilen, wo Sie viele Filialen internationaler Modemarken finden. Im Oborishte-Viertel, in Shipka und entlang der San Stefano Straße entdecken Sie in eleganten Boutiquen, Designerläden und Kunstgalerien trendige Accessoires und Besonderes.

Nicht nur an Schlechtwettertagen locken in Sofia Shopping Center wie das Serdika Center oder das Paradise Center mit dem stimmigen Mix aus Läden, Gastronomie und Unterhaltung. Daneben gibt es einige lebhafte Märkte in Sofia: Auf dem Grünen Markt Zeleni Pazar kaufen die Sofioten frisches Obst und Gemüse, Gewürze und andere lokale Produkte. Auf dem Frauenmarkt Zhenski Pazar - der natürlich auch Männern offensteht - füllen zusätzlich Blumen und Kunsthandwerk die Verkaufsstände.

Die Zentralmarkthalle ist allein schon dank ihrer neoklassizistischen Architektur einen Abstecher wert. Über 130 Händler bieten dort auf drei Etagen von Lebensmitteln über Kleidung bis hin zu Schmuck extra viel Auswahl. Im Keller der 1911 errichteten Markthalle können Sie außerdem Überreste der römischen Festungsmauer von Serdica besichtigen.

Sie möchten sich oder Ihren Lieben aus dem Urlaub in Sofia etwas Schönes mitbringen? Zu den beliebtesten Souvenirs gehört bulgarisches Rosenöl, das Sie vielerorts in kunstvoll gestalteten Holzgefäßen erhalten. Auch bulgarischer Rotwein, Spirituosen wie der Pflaumenschnaps Trojanska slivova oder der Anisschnaps Mastika finden gerne den Weg in den Koffer. Ein Stück Bulgarien nehmen Sie zudem mit traditionellen Töpferwaren, bestickten Textilien oder kunstvoll gestalteten Ikonen mit nach Hause.

Nachtleben

Die bulgarische Hauptstadt hat ein pulsierendes Nachtleben und selbst unter der Woche sind die Bars, Kneipen und Clubs in Sofia gut besucht. Die Sofioten lieben das Feiern und es gibt zahlreiche Lokale, die bis in die Morgenstunden geöffnet haben - viele davon rund um den Vitosha-Boulevard.

Eine sehr spezielle Location ist der Club A:part:mental, der tatsächlich an eine lässige WG erinnert. In den verschiedenen Räumen läuft unterschiedliche Musik und Getränke werden selbstverständlich in der Küche ausgeschenkt. Hier feiern Sie in entspannter Atmosphäre wie bei Freunden.

Seit Jahren ein Fixstern im Sofia Nightlife ist der Bedroom Premium Club. Eine hochwertige Innenausstattung schafft eine gediegene Atmosphäre und Stammgäste lieben den Nachtclub für tolle Tanz-Shows, Partys mit internationalen DJs und Specials wie die HipHop-Night.

Direkt unterhalb des Nationalen Kulturpalasts ist das "Blender" eine gelungene Mischung aus Bar und Club. Noch chilliger verbringen Sie den Abend im Roderic in der Tsar Ivan Shishman Straße mit Live-Musik.

Für einen romantischen Abend bietet sich dagegen die Rooftop-Bar des "Sense Hotels" an. Vom neunten Stock bietet sich ein toller Blick auf das nächtliche Sofia und die stimmungsvoll beleuchtete Alexander-Newski-Kathedrale.

Die alternativen Clubs in Sofia verstecken sich oft in kleinen Seitenstraßen. So auch der *MIXTAPE 5 UNDERGROUND* in der Cherni Vrah Straße 9, wo Indie-Beats über die Tanzfläche wehen.

Im Sommer verlagert sich in Sofia das Nachtleben vielerorts ins Freie. Dann feiern Sie zum Beispiel im Ariana Lake Club mit Blick auf den gleichnamigen See.

Unterkunft

Direkt im Stadtzentrum wohnen Sie inmitten der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und erreichen mit nur wenigen Schritten zahlreiche Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Die Auswahl an Unterkünften ist groß und reicht von einfachen Hostels bis hin zu luxuriösen Hotels.

Möchten Sie in Ihrem Urlaub in Sofia etwas ruhiger wohnen, finden Sie im gehobenen Wohnviertel Lozenets eine sehr entspannte Atmosphäre. Ob Boutiquehotel, Airbnb oder Ferienwohnung - in Lozenets ist der nächste Park nicht weit und mit dem ÖPNV sind Sie im Nu im Herzen der Stadt.

Für Kulturinteressierte empfiehlt sich das Quartier Oborishte in Zentrumsnähe. Dort gibt es viele sorgfältig restaurierte historische Gebäude, die Museen und Galerien beherbergen. In Oborishte empfangen Sie Ihre Gastgeber überwiegend in Boutiquehotels oder günstigen Pensionen.

Wenn Sie im Urlaub in Sofia zwischendurch gerne etwas Abstand zum Trubel genießen, buchen Sie ein Hotel im nahen Vitosha-Naturpark. Auch wenn Sie mit der ganzen Familie ein Ferienhaus mieten möchten, werden Sie hier fündig. Mit dem ÖPNV gelangen Sie in maximal 40 Minuten ins Zentrum von Sofia.

Persönliche Tipps der Autorin
  • Nach dem Ende des Kommunismus hatten viele Menschen in Sofia Lust, ihr eigenes Geschäft zu eröffnen. Um sich die Miete zu sparen, nutzten sie ihren leerstehenden Keller und verkauften ihre Waren durchs Kellerfenster. So entstanden die für Sofia typischen "Knieläden" oder "Klek Shops": Um sich das Angebot - Snacks, Schokolade oder Getränke - anzusehen, muss man in die Hocke gehen. Heute gibt es nur noch wenige Knieläden - machen Sie sich also auf die Suche!

  • Wer gerne in Antiquariaten stöbert, sollte sich keinesfalls den "Elephant Bookstore" entgehen lassen. In der Tsar Shishman Straße gibt es in dem riesigen Sammelsurium aus unzähligen Büchern (darunter viele englischsprachige) auch jede Menge Vintage-Kleinkram zu entdecken - insbesondere rund um "Harry Potter" und "Game of Thrones".

  • Einen der schönsten Ausblicke über Sofia genießen Sie bei einem guten Essen oder einem kühlen Drink im eleganten Restaurant "The View". Direkt neben dem Nationalen Kulturpalast befindet es sich auf 85 Metern Höhe in einem sehr modernen Gebäude. Obwohl Sie hier in jeder Hinsicht auf höchstem Niveau speisen, sind die Preise erfreulich erschwinglich.
Anreise

Von Dortmund beträgt die durchschnittliche Flugzeit nach Sofia zwei Stunden und 30 Minuten. Der Flughafen Sofia liegt knapp 12 Kilometer östlich des Stadtzentrums und besitzt zwei Terminals. Zwischen diesen verkehrt ein kostenloser Shuttle-Bus.

Für den Transfer in die Stadt können Sie die Metro nutzen. Sie fährt tagsüber etwa alle 10 Minuten. Die Station befindet sich am Terminal 2.

Alternativ nehmen Sie den Bus: Die Linie 84 bringt Sie vom Terminal 1 und die Linie 184 vom Terminal 2 bis zur Universität Sofia. Zwischen 5 Uhr morgens und Mitternacht fahren die Busse alle 10 bis 45 Minuten. Die Fahrzeit beträgt etwa 35 Minuten.

Nachts ist der Flughafen Sofia nur mit dem Taxi erreichbar. Da die Fahrpreise sehr moderat sind, ist der Taxi-Transfer auch tagsüber eine echte Option. Oder bevorzugen Sie die Flexibilität eines Mietwagens? Am Flughafen Sofia betreiben alle bekannten internationalen Anbieter Stationen direkt an den Terminals.

Sofia Airport
1 Christopher Columbus Boulevard
1540 Sofia
Bulgarien

Telefon: +35929372211
Internet: www.sofia-airport.eu

Günstige Flüge nach Sofia (SOF)

Hier finden Sie Ihren Flug von Dortmund in die quirlige Balkan-Metropole.

Weitere Informationen

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