Geschäftsberichte

Nach Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PKF Fasselt stellte die Gesellschafterversammlung der Flughafen Dortmund GmbH in ihrer Sitzung am 12.06.2026 den Jahresabschluss 2025 mit einem Ergebnis von minus 6,30 Millionen Euro fest. Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Jahr 2024 infolge überproportional gestiegener Kosten um 4,50 Millionen Euro verschlechtert. Das in den EU-Leitlinien geforderte positive EU-Betriebsergebnis (Jahresergebnis ohne Abschreibungen, Zinsen und hoheitliche Kosten) konnte der Dortmund Airport mit knapp 6,5 Mio. Euro erneut erreichen. Der Flughafen erfüllt damit weiterhin die Verpflichtungen der seit April 2014 geltenden Leitlinien für staatliche Beihilfen der Europäischen Kommission.
Gegenüber dem Jahr 2024 verzeichnete der Dortmunder Flughafen ein Passagierwachstum von +3,5 % auf 3.242.569 Passagiere. Der Luftverkehrsmarkt in Deutschland verzeichnete ein Wachstum von +3,6 % gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig konnte der Flughafen Dortmund mit +19,2 % das Passagierniveau des Jahres 2019 übertreffen, die Erholungsrate des gesamten Luftverkehrsmarktes lag bei 87,7 % ggü. 2019.
Die Anzahl der Flugbewegungen im Linienverkehr verringerte sich leicht von 18.224 Bewegungen in 2024 auf 18.036 Bewegungen in 2025 (-1,0 %). Die nachfragestärksten Ziele waren Kattowitz, Tirana, Bukarest und Mallorca.
Das Jahr 2025 verzeichnete trotz herausfordernder Rahmenbedingungen einen erneuten Passagierrekord. Wachstumstreiber waren dabei die Wizz Air und die Touristikverkehre, während sich die Ryanair vom Flughafen Dortmund zurückgezogen hatte und die Eurowings ihr Angebot reduzierte.
Für 2026 blickt der Dortmund Airport weiterhin positiv auf die Verkehrsentwicklung. Nach einem leichten Passagierrückgang von 3,7 Prozent im ersten Quartal infolge weggefallener Ryanair-Kapazitäten zog die Nachfrage mit Beginn des Sommerflugplans im April deutlich an. Mit bisher fünf neu eingeführten Flugverbindungen sowie den bereits angekündigten Strecken nach Oradea, Palermo, Mailand und Rom wird das Destinationsangebot insbesondere in Richtung Südeuropa gezielt erweitert.
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